Coole Sache – Wählen ist entscheidend – on tour! In diesem Jahr gibt es Landtagswahlen, im vergangenen Jahr wurde der Bundestag gewählt. Soll ich überhaupt wählen? Ist eine Stimme mehr…
Coole Sache – Wählen ist entscheidend – on tour! In diesem Jahr gibt es Landtagswahlen, im vergangenen Jahr wurde der Bundestag gewählt. Soll ich überhaupt wählen? Ist eine Stimme mehr…
Auch in diesem Jahr veröffentlicht die Fach- und Netzwerkstelle Quartiersdemokraten das Magazin Dorstfeld in Bewegung in der 4. Ausgabe. Wie gewohnt wird über das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld berichtet. Das Magazin ist an alle Interessierte und Engagierte gerichtet, die mehr über das Engagement vieler unterschiedlicher Menschen im Stadtteil Dorstfeld und über die praktische Arbeit des Projekts Quartiersdemokraten erfahren möchten.
Am 9. November fand in Dorstfeld das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht und antisemitischer Gewalt statt. Veranstaltet wurde die Kundgebung in diesem Jahr von dem Projekt „Quartiersdemokraten“ sowie dem neu benannten Verein „QUINDO e.V.“ zur Förderung der Quartiersdemokratie in Dortmund. Jährlich erinnert der Förderverein mit Unterstützung der Bezirksvertretung Innenstadt-West und der städtischen Koodinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie an diesem Tag an die Verbrechen dieser Zeit in Dorstfeld. Neben dem Gedenken an die Opfer von damals sollte auch ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus gesetzt werden.
Um an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen zu gedenken und ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus zu setzen, wird am 9. November eine Gedenkstunde mit Rede- und Kulturbeiträgen am Mahnmal für die ehemalige Synagoge in Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Begleitet wird die Kundgebung von einem Rahmenprogramm auf dem Wilhelmplatz, bei dem Dortmunder Schulen, Organisationen und Initiativen ihre Arbeit zu den Themen Nationalsozialismus, Gedenken und Antisemitismus vorstellen.
Im Jahr 2021 werden 1700 Jahre jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gefeiert. Das ist keine
Selbstverständlichkeit, denn die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland ist neben positiven Facetten auch geprägt von Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung. Für die Veranstaltungsreihe »Deutscher Antisemitismus« haben sich die Auslandsgesellschaft.de, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, das Projekt Quartiersdemokraten sowie die Beratungsstelle ADIRA zusammengeschlossen, um das Fortdauern des Antisemitismus zu thematisieren. In vier Veranstaltungen werden die Geschichte des Antisemitismus nachgezeichnet, aktuelle Erscheinungsformen analysiert, Betroffenenperspektiven beleuchtet und Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Feldern diskutiert.
Das Projekt Quartiersdemokraten hat in Zusammenarbeit mit der AWO/Dobeq sowie der städtischen Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie die Bänke auf dem Wilhelmplatz umgestaltet. Alle Bänke erstrahlen in den Regenbogenfarben und das ist nicht das Einzige. So hat jede Sitzbank von Initiativen und Vereinen ein individuelles Statement für Solidarität und Gleichwertigkeit aller Menschen bekommen.
Die Neue Rechte wurde und wird als intellektuelle Bewegung wahrgenommen. Einzelne Akteure oder Untergruppen sind in jüngerer Vergangenheit immer wieder öffentlichkeitswirksam in Erscheinung getreten, um ihre neu-rechte Ideologie zu verbreiten. Spätestens seit gemeinsamen Auftritten des rechten AfD-Flügels mit Aktivisten der Neuen Rechten ist das Thema in den Medien – und wird es zunehmend in deutschen Wohnzimmern und Parlamenten sein.
Doch was ist tatsächlich neu an dieser rechten Bewegung? Wer steckt dahinter? Und wie gefährlich ist eine neue rechte Ideologie für Politik und Gesellschaft?
Zwei Monate nach der Stolpersteinverlegung im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld werden diese immer wieder beschädigt und mit Farbe beschmiert. Bereits viermal wurden die Stolpersteine mit Farbe beschmiert. Jeder Vorfall wurde von der Polizei aufgenommen und die Reinigung durch die Stadt Dortmund veranlasst.
Am Freitag setzen Schüler*innen und Lehrkräfte der Martin-Luther-King-Gesamtschule gemeinsam mit dem Projekt „Quartiersdemokraten“ ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus. Erst in der vergangenen Woche wurden im Bereich des Dorstfelder Hellwegs und in der Bandelstraße Stolpersteine in Erinnerung an die jüdischen Familienmitglieder verlegt, die durch die Gräueltaten der Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden.
Am 21. Juni wurden in ganz Dortmund über 20 Stolpersteine an verschiedenen Standorten der Stadt verlegt. Sie erinnern an die systematische Verfolgung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden durch das NS-Regime. In Dorstfeld wurden Stolpersteine in Erinnerung an die jüdische Familie Rosenthal verlegt, die durch die Gräueltaten der Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden. In Gedenken an die Familie Rosenthal und an die Opfer des Holocaust fand am jüdischen Mahnmal eine Veranstaltung im kleinen Kreis statt.
Die Auseinandersetzung mit Verschwörungsideologien scheint, vor allem durch die aktuelle COVID-19-Pandemie, aktueller denn je. Doch was sind Verschwörungsideologien eigentlich genau? Warum glauben Menschen an Verschwörungsmythen und welche Funktionen erfüllen sie? Ab welchem Punkt wird es gefährlich und wie verbreitet ist das Ganze?
Jedes Jahr veröffentlicht die Fach- und Netzwerkstelle Quartiersdemokraten das Magazin »Dorstfeld in Bewegung«, welches über zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld berichtet. Mit dem Format eines Stadtteilmagazins wird eine Plattform angeboten, die das zivilgesellschaftliche Engagement in Dorstfeld sichtbar macht und über die praktische Arbeit des Projekts Quartiersdemokraten informiert. Das Magazin »Dorstfeld in Bewegung« richtet sich damit an alle Personen, die sich für die Situation in Dorstfeld interessieren und mehr über das Engagement vor Ort erfahren möchten.