Am 13. April wird die nächste digitale Veranstaltung im Rahmen des Formats »Dorstfeld im Gespräch« stattfinden. Unter dem Titel „Rassismus – war da was?“ wird Anne Broden einen Vortrag halten.

Für eine sichere und übersichtliche Planung ist eine Anmeldung per E-Mail mit Vor- und Nachnamen und ggf. einer Angabe der Institution notwendig. Anmeldungen nehmen wir gerne über kontakt@quartiersdemokraten.de entgegen. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie dann gesondert per E-Mail. Alle weiteren Informationen finden Sie untenstehend.

Dorstfeld im Gespräch: Rassismus – war da was?

Vortrag und Diskussion mit Anne Broden I Facebook-Event

13. April 2021, 18:00 Uhr als Videokonferenz

Was ist eigentlich Rassismus und wie unterscheidet er sich von Rechtsextremismus oder Antisemitismus? Wie sieht der alltägliche, „normale“ Rassismus aus – jenseits von Terroranschlägen wie in Hanau oder Halle? Sind es schlecht gebildete oder moralisch fragwürdige Menschen, die rassistisch handeln? Oder sind vielleicht gesellschaftliche Diskussionen in Politik und Medien, problematische Institutionen, Gesetze und Routinen wichtige Faktoren, die Rassismus befeuern oder aber vermindern können? Und wie können wir als Individuen oder in kleinen Gruppen angemessen reagieren – im Familienkreis, in der Straßenbahn, am Arbeitsplatz?

All diesen Fragen werden wir gemeinsam mit Anne Broden im Rahmen von »Dorstfeld im Gespräch« diskutieren. Sie leitete 17 Jahre das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW – kurz IDA-NRW – und ist seit 2017 freiberuflich in der Erwachsenenbildung zu den Themen Rechtsextremismusprävention, Rassismus- und Antisemitismuskritik tätig.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsformats ‚Dorstfeld im Gespräch‘, das vom Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ und dem ‚Runden Tisch für Toleranz und Verständigung in Dorstfeld‘ ins Leben gerufen wurde und das Gespräch anhand von Impulsvorträgen über Rechtsextremismus und Gegenstrategien im Stadtteil anregen möchte.

Die Veranstaltenden behalten sich vor auch im digitalen Raum, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.