Es ist wieder so weit: Die achte Ausgabe von „Dorstfeld in Bewegung“ ist erschienen!
Das Stadtteilmagazin blickt auf ein bewegtes Jahr 2025 zurück und zeigt einmal mehr, wie lebendig das zivilgesellschaftliche Engagement in Dorstfeld ist – für Demokratie, Vielfalt und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit.
Ein besonderer Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf jungen Menschen: Sie organisieren, widersprechen, gestalten mit. Die Veranstaltungsreihe „Platz da!“, der Rap-Workshop mit Patina Records und die Filmpremiere „Unsere Stimme zählt – Jugend spricht über Demokratie“ zeigen: Wenn junge Menschen ernst genommen werden, entstehen echte demokratische Perspektiven. Auch das neue Lerncafé in der wilma, das von Schüler*innen mitgetragen wird, ist ein starkes Zeichen für gelebte Beteiligung.
Im Fokus steht in dieser Ausgabe der türkische Rechtsextremismus: Erol Ünal von der Fachstelle FaTRex erklärt, wie die Ideologie der Grauen Wölfe funktioniert, wie sie Jugendliche anspricht und was Schulen, Familien und Stadtteilarbeit dagegen tun können.
Wie in jedem Jahr dokumentiert das Magazin außerdem die rechtsextreme Präsenz in Dorstfeld: von Demonstrationen über „Offene Abende“ der Neonazi-Szene bis hin zu Angriffen auf sichtbare Zeichen von Vielfalt. Hinschauen statt wegsehen: das bleibt eine gemeinsame Aufgabe.
Mittendrin: der Stadtteilladen wilma am Wilhelmplatz. Als offener Ort für Begegnung, Beratung und Beteiligung ist die wilma längst eine feste Anlaufstelle im Quartier und wächst stetig weiter. Immer mehr Menschen, Initiativen und Organisationen bringen sich ein und machen die wilma zu dem, was sie ist: ein lebendiges Herzstück demokratischen Engagements in Dorstfeld.
Gefeiert wird in dieser Ausgabe auch: Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus besteht seit 20 Jahren und ist eine der tragenden Säulen demokratischer Zivilgesellschaft in der Stadt. Und der Heinrich-Schmitz-Preis 2025 würdigt erneut junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und Räume für Begegnung schaffen.
Das Magazin liegt ab sofort kostenlos in der wilma aus, kann als PDF heruntergeladen oder auf Anfrage zugeschickt werden.
Reinschauen lohnt sich, denn eines bleibt klar: Dorstfeld bewegt sich!