Kategorie: Blog

Veranstaltungsreihe: Dorstfeld im Gespräch

Dorstfeld ist oft im Gespräch: Wegen Neonazis, die den Stadtteil für sich beanspruchen wollen. Doch wie konnte es soweit kommen? Was zeichnet Rechtsextremismus überhaupt aus und wie verbreiten sich Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft? Und was können wir vor allem dagegen in Dorstfeld tun? Um diese Fragen zu diskutieren, lädt das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ zusammen mit dem ‚Runden Tisch für Toleranz und Verständigung in Dorstfeld‘ zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe unter dem Titel ‚Dorstfeld im Gespräch‘ ein , bei der wir anhand von Impulsvorträgen über diese Themen mit Dorstfeld ins Gespräch kommen möchten. Begleitet werden die Veranstaltungen durch kleine Kulturbeiträge in Form von kurzweiligem Poetry-Slam. Wir freuen uns auf spannende Gespräche und Diskussionen.

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Im letzten Jahr hat sich das ‚Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund‘ konstituiert, in dem sich unterschiedliche Organisationen und Institutionen aus Dortmund zusammengeschlossen haben, um Antisemitismus in Dortmund wirkunsvoll begegnen zu können. Auch das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ ist Teil des Netzwerks, nicht zuletzt auch deswegen, weil in Dorstfeld rechtsextremer Antisemitismus regelmäßig sichtbar wird, insbesondere bei den Störversuchen gegen Veranstaltungen zur Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen.

Aufgabe des Netzwerks ist es, einen Austausch zwischen den AkteurInnen in Dortmund zu gewährleisten und präventiv in Dortmunder Stadtgesellschaft hinein zu wirken. Um eine Arbeitsgrundlage zu schaffen, hat das Netzwerk zunächst eine Grundsatzerklärung verfasst, welche die wesentlichen Grundsätze der Arbeit des Netzwerks definiert. Dies umfasst u.a. die Anwendung der Antisemtismus-Defintion der International Holocaust Remebrance Alliance, die Anerkennung von Antisemitismus als eigenständiges Phänomen, die Berücksichtigung der Betroffenenperspektive sowie den Auschluss einer Zusammenarbeit mit AkteurInnen, die den in der Erklärung aufgeführten Kriterien widersprechen. So heißt es in der Erklärung: »Nur wenn der Antisemitismus in all seinen Ausprägungen bekämpft und damit auch zum Gegenstand der Präventionsarbeit wird, kann eine demokratische Gemeinschaft ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, nämlich eine Gesellschaft zu realisieren, die jeder Form der Menschenfeindlichkeit entgegenwirkt, wo immer sie sich manifestiert.« Die Erklärung ist bindend für alle Mitglieder des Netzwerks.

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Erste Ausgabe des Magazins »Dorstfeld in Bewegung« veröffentlicht

Das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ hat die erste Ausgabe des Magazins ‚Dorstfeld in Bewegung‘ veröffentlicht, welches über zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld berichtet. Mit dem Format eines Stadtteilmagazins soll – neben einem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr – eine Plattform angeboten werden, die das Engagement der Dorstfelder Zivilgesellschaft transparent und sichtbar macht und damit auch stärken soll. Denn der Titel verdeutlicht es: in Dorstfeld bewegt sich etwas. Zudem möchten wir die praktische Arbeit des Projekts ‚Quartiersdemokraten‘ vorstellen. Das Magazin ‚Dorstfeld in Bewegung‘ richtet sich damit an alle Personen, die sich für die Situation in Dorstfeld interessieren und mehr über das Engagement vor Ort erfahren möchten. 

Auf insgesamt 36 Seite ewartet die LeserInnen Berichte von Veranstaltungen, die im Jahr 2018 in Dorstfeld im Rahmen der Demokratieförderung organisiert wurden sowie Interviews mit engagierten Personen aus Zivilgesellschaft und der Wissenschaftlerin Beate Küpper. Aber auch ein Blick in die Zukunft wird mit der Vorstellung des geplanten Bürgerzentrums in Dorstfeld geworfen. Daneben wurde die Entwicklung der rechtsextremen Szene in Dorstfeld und extrem rechter Vorfälle im Jahr 2018 für die vorliegende Ausgabe nachgezeichnet und analysiert.

Das Magazin wird in Kürze an vielen Orten in Dorstfeld ausliegen und kann dort kostenlos mitgenommen werden. Zudem kann es hier als pdf-Datei runtergeladen werden oder online bei dem Dienst ISSUU gelesen werden. Auf Anfrage versenden wir auch gerne Exemplare des Magazins.

Wir freuen uns ebenso über Kritik, Lob und Anregungen für weitere Ausgaben.

 

Gedenken Unterwegs

Am 27. Januar, dem Internationalen Holocaustgedenktag, bringt eine Sonderbahn der Dortmunder Stadtbahn die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in die Mitte der Stadt und in ihren Alltag. Auf der Strecke der Linie U43 wird eine eigens für den Tag gestaltete Bahn der DSW21 zwischen Wittener Straße und Wambel Schleife/Pothecke verkehren und an ausgewählten Zwischenstationen halten. Sowohl in der Bahn als auch bei einer Auftaktveranstaltung in Wambel und einer Abschlussveranstaltung in Dorstfeld am Wilhelmplatz wird ein vielfältiges Programm geboten. Dabei soll an die Opfer der Nationalsozialismus gedacht werden und zum Nachdenken über heutiges Handeln für Demokratie und Menschenrechte angregt werden. Veranstaltet wird die Aktion vom Jugendring Dortmund und den Botschafter*innen der Erinnerung. Das Projekt Quartiersdemokraten ist hierbei lokaler Kooperationspartner für Dorstfeld. Auch die Dorstfelder SchülerInnengruppe ‚TARA – Teens against Racism & Antisemitism‘, die durch das Projekt Quartiersdemokraten begleitet wird, ist an dem Programm in der Bahn beteiligt.

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400 Menschen gedenken der Opfer der Pogromnacht in Dorstfeld

Am 8. November fand in Dorstfeld das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht und antisemitischer Gewalt statt. Veranstaltet wurde die Kundgebung in diesem Jahr von dem Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ sowie dem ‚Verein zu Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.‘ Neben dem Gedenken an die Opfer von damals sollte auch ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus gesetzt werden.

Bereits ab 14 Uhr konnten sich BesucherInnen auf dem Wilhelmplatz an unterschiedlichen Informationsständen und Austellungen über die Arbeit zu den Themen Gedenken, Nationalsozialismus und Antisemitismus von Dortmunder Schulen und Organisationen austauschen und informieren. In insgesamt zwölf Zelten präsentierten sich hier die Martin-Luther-King-Gesamtschule, die Anne-Frank-Gesamtschule, die Emscherschule Aplerbeck, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium, das Westfalenkolleg, das Respekt-Büro des Jugendamts Dortmund, der Jugendring Dortmund, die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Back Up, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Nils Oskamp (Schulpate des Reindoldus und Schiller-Gymnasium), der CVJM Dortmund e.V. sowie das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘. Auf anschauliche Weise wurde hier gezeigt, dass sich viele Dortmunder Jugendliche auf vielfältigen Wegen für eine Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen einsetzen.

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Vortrag: Antisemitismus – Geschichte und Gegenwart

Am 8. November findet wie jedes Jahr das Gedenken am Mahnmal in Dortmund-Dorstfeld an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht  statt. In diesem Kontext organisiert das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ am 6. November 2018 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Antisemitismusforscher Marc Schwietring, um einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit aktuellem Antisemtismus zu leisten.

Antisemitismus – Geschichte und Gegenwart

Antisemitische Einstellungen, Äußerungen oder Handlungen werden meist mit dem Nationalsozialismus oder heutzutage mit Neonazis assoziiert. Doch wenn auch die Shoah, die Verfolgung und Vernichtung der europäischen JüdInnen, den schrecklichen Höhepunkt in der langen Geschichte des Antisemitismus darstellt und der heutige Rechtsextremismus unentrennbar mit dem antijüdischen Hass verbunden ist, findet sich der Antisemitismus in allen Teilen der Bevölkerung wieder, in linken Spektren, unter IslamistInnen, aber auch und gerade in der ‚Mitte‘ der Gesellschaft.

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Gedenken zur Pogromnacht in Dorstfeld

Gedenken für die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht und antisemitischer Gewalt am 8. November 2018

In diesem Jahr jähren sich die nationalsozialistischen ‚Novemberpogrome‘ zum 80. Mal. Am 9. November 1938 kam es im ganzen Land zu organisierten antisemitischen Angriffen: Synagogen wurden in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Wohnungen und Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Rund 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Folge in Konzentrationslager verschleppt. Auch in Dortmund brannten Synagogen. Die Pogrome markierten einen gewalttätigen Übergang zu der systematischen Verfolgung von jüdischen Menschen in Deutschland, die in der Shoah, der grausamen Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mündete.

Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft jedoch weiterhin präsent. Regelmäßig kommt es zu Beleidigungen und Angriffen gegen Jüdinnen und Juden, die dazu führen, das jüdisches Leben in Deutschland weiterhin gefährdet ist.

Um den Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen zu gedenken und ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus zu setzen, wird auch in diesem Jahr wieder am 8. November eine Gedenkstunde mit Rede- und Kulturbeiträgen am Mahnmal für die ehemalige Synagoge in Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Begleitet wird die Kundgebung von einem Rahmenprogramm auf dem Wilhelmplatz, bei dem Dortmunder Schulen und Organisationen ihre Arbeit zu den Themen Nationalsozialismus, Gedenken und Antisemitismus vorstellen und zum Austausch einladen.

Gemeinsam möchten wir zeigen, dass wir Verantwortung dafür tragen, dass diese schrecklichen Ereignisse nie wieder passieren und Antisemitismus auch heute in Dortmund keinen Platz haben darf. Setzen Sie daher mit uns ein deutliches Zeichen in Dorstfeld.

8. November 2018 | 14.00 Uhr | Mahnmal Dorstfeld, Haltestelle Wittener Straße. Beginn der Gedenkstunde ab 15 Uhr.

Veranstalter: Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.

NEONAZI-AUFMARSCH IN DORSTFELD UND MARTEN

Die Demonstrationen der Neonazis von 21.09.2018 haben bundesweite Empörung ausgelöst. Offen ausgelebeter Antisemtismus und das Zünden von Pyrotechnik lieferten schockierende Bilder und Videos. Mit diesem Text möchten wir nicht nur von aktuellen Ereignissen berichten, sondern den Aufmarsch der Neonazis analysieren und einordnen.

Am 15. September feierte die Dorstfelder Zivilgesellschaft ein Fest unter dem Motto „44149 Platz für Vielfalt“ auf dem Wilhelmplatz. Neonazis haben dieses Fest zunächst beobachtend begleitet, störten es aber aktiv zu Beginn der politischen Talkrunde, bei der u.a. der Oberbürgermeister, Ullrich Sierau, teilgenommen hat. Die Einsatzkräfte reagierten zügig auf die Störungen der Neonazis und nahmen an diesem Tag 9 Personen der rechtsextremen Szene in Gewahrsam und haben 5 Strafanzeigen gestellt. Die Störung war keine Überraschung , weil es sich um eine gewollte Eskalation, die durch Neonazis angekündigt und damit absehbar war.

Als Reaktion auf die Ereignisse bei dem Fest wurden am darauffolgenden Freitag rechtsextreme Demonstrationen „gegen Polizeischikanen und Polizeiwillkür“ in Dorstfeld und Marten veranstaltet, um sich als Opfer von polizeilichen Repressionen zu inszenieren. Kein neues Phänomen in Dortmund – immer wieder veranstalten Neonazis nach staatlichen Repressionsmaßnahmen Demonstrationen und Kundgebungen gegen angebliche Willkür der Polizei – so zum Beispiel an Heiligabend im Jahr 2016, nachdem in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz eine polizeiliche Dauerpräsenz als Reaktion auf den rechtsextremen Raumkampf eingerichtet wurde.

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PLATZ FÜR VIELFALT IN DORSTFELD

Unter dem Motto „44149 Platz für Vielfalt“ feierte die Dorstfelder Zivilgesellschaft am 15. September ein Straßen- und Familienfest auf dem Wilhelmplatz. Viele Teilnehmende aus Dorstfeld und aus dem ganzen Stadtgebiet haben ein deutliches Zeichen für ein demokratisches Miteinander gesetzt. Durch die Beteiligung vieler Dorstfelder Vereine, Verbände und Organsationen sowie städtischer Institutionen wurde den BesucherInnen ein vielfältiges Programm für die ganze Familie geboten. Auch das Projekt Quartiersdemokraten war mit einem eigenen Informationsstand am Fest beteiligt und kam mit vielen BesucherInnen ins Gespräch.

Das Fest startete mit einem Musikprogramm von Dorstfelder Schulen – so sorgten die Auftritte der Big Band des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums sowie des Kinderchors der Grundschulen für Begeisterung. Für Groß und Klein gab es unterschiedliche Aktionen wie zum Beispiel das Kunstprogramm „mit freundlichen Grüßen“ von Almut Rybarsch-Tarry, ein Mitmach-Zirkus, ein Streetkick des BVB-Fanprojekts sowie Schmink- und Malaktionen. Moderiert wurde das Programm von Martin Kaysh, der u.a. den Poetry Slam von WortLautRuhr und die Bandauftritte von Max im Parkhaus und King’s of Floyd ankündigte. Insgesamt haben 500 Personen das Fest besucht.

Neonazis versuchten erfolglos das Fest zu stören

Da der Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V. das Fest veranstaltete, wurde Neonazis der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Trotzdem ließen sie es sich nicht nehmen, das Fest und die unterschiedlichen Aktionen zu beobachten. Der Wilhelmplatz gilt als zentraler Aktionsraum der rechtsextremen Szene in Dorstfeld – so versuchen Neonazis immer wieder mit verschiedenen Aktionen wie beispielsweise Informationsständen der Partei „Die Rechte“ diesen Raum für sich zu beanspruchen. Die Dorstfelder Zivilgesellschaft besetzt den Wilhelmplatz aber immer wieder mit demokratischen Veranstaltungen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Dabei wird zivilgesellschaftliches Engagement von der extremen Rechten als Provokation und Angriff auf ihr Selbstverständnis begriffen. Insbesondere Personen, die sich öffentlich gegen Rechtsextremismus im Stadtteil engagieren, werden schnell zur Zielscheibe von Einschüchterungs- und Bedrohungsversuchen. Dorstfeld wird von den extremen Rechten gerne selbst als „Nazi-Kiez“ tituliert, so dass sie versuchen diesen Mythos aufrechtzuerhalten. So ist es kaum verwunderlich, dass sie am Samstag die politische Talkrunde mit dem mit dem Oberbürgermeister, Ullrich Sierau, Walter Kemper und zwei Vertreterinnen des Runden Tisches für Toleranz und Verständigung stören, die Polizei griff aber schnell und konsequent durch und konnte die Neonazis erfolgreich zurückdrängen. Die deutliche Haltung gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur im Stadtteil in der Podiumsdiskussion wurden mit lautem Beifall belohnt. Auf diese Weise konnte das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus gestärkt werden und es wurde mal wieder deutlich gemacht, dass der Wilhelmplatz kein Ort für Neonazis ist.

 

Handreichung zum Umgang mit rechtsextremer Propaganda an Schulen veröffentlicht

Was können wir tun, wenn Neonazis rechtsextreme Propaganda an Schulen verteilen?

Immer wieder passiert es, dass Neonazis Flyer oder Werbematerialien an Schulen verteilen, um damit Jugendliche und junge Heranwachsende anzusprechen. Auch in Dorstfeld und anderen Dortmunder Stadtteilen sind weiterführende Schulen häufig von solchen Verteilaktionen betroffen. Jüngst verteilten beispielsweise Dortmunder Neonazis eine ‚Schülerzeitung‘ der Partei ‚Die Rechte‘ an Dortmunder Schulen.

Es ist normal, dass LehrerInnen und SchülerInnen nicht sofort wissen, wie sie auf solche Situationen reagieren sollen, oft besteht hier auch Uneinigkeit über das Vorgehen. Das Projekt Quartiersdemokraten hat aus diesem Grund eine praxisorientierte Handreichung für Schulen herausgegeben, die helfen soll, einen Umgang mit rechtsextremen Verteilaktionen zu finden und Gegenstrategien zu entwickeln. In dieser werden rechtliche Grundlagen sowie rechtsextreme Strategien erläutert und konkrete Hinweise gegeben, welche Handlunsgmöglichkeiten vor, während und nach entsprechenden Verteilaktionen bestehen. Ebenso gibt sie einen Überblick zu Anlaufstellen in Dortmund, die beratend tätig werden können.

Schulen können die gedruckte Handreichung mit einer Angabe der gewünschten Stückzahl ab sofort bei uns anfordern. Ebenso stehen wir für Rückfragen und Beratungen zur Verfügung und können weitere AnsprechpartnerInnen vermitteln.

Die Handreichung kann hier als pdf-Datei runtergeladen werden.

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