Am 15. Juni wird die nächste digitale Veranstaltung im Rahmen des Formats »Dorstfeld im Gespräch« stattfinden. In Kooperation mit debunk – verschwörungstheoretischem Antisemitismus entgegentreten der Amadeu Antonio Stiftung widmen wir uns dem Thema Verschwörungsideologien in der COVID-19-Pandemie.

Für eine sichere und übersichtliche Planung ist eine Anmeldung per E-Mail mit Vor- und Nachnamen und ggf. einer Angabe der Institution notwendig. Anmeldungen nehmen wir gerne über kontakt@quartiersdemokraten.de entgegen. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie dann gesondert per E-Mail. Alle weiteren Informationen finden Sie untenstehend.

Dorstfeld im Gespräch: Verschwörungsideologien und die COVID-19-Pandemie

Vortrag und Diskussion mit debunk – verschwörungstheoretischem Antisemitismus entgegentreten I Facebook-Event

15. Juni 2021, 18:00 Uhr als Videokonferenz

Die Auseinandersetzung mit Verschwörungsideologien scheint, vor allem durch die aktuelle COVID-19-Pandemie, aktueller denn je. Doch was sind Verschwörungsideologien eigentlich genau? Warum glauben Menschen an Verschwörungsmythen und welche Funktionen erfüllen sie? Ab welchem Punkt wird es gefährlich und wie verbreitet ist das Ganze?

In dieser digitalen Veranstaltung setzen wir uns daher mit den Ursachen und Funktionen als auch den konkreten Gefahren von Verschwörungsideologien auseinander. Dabei wird auch ein genauerer Blick auf den (strukturellen) Zusammenhang mit Antisemitismus als auch die Rolle von Verschwörungsideologien in rechtsextremen Narrativen und –Ideologien geworfen. Abschließend werden Handlungsoptionen und Strategien vorgestellt, um Verschwörungsideologien in der direkten Auseinandersetzung zu begegnen. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsformats ‚Dorstfeld im Gespräch‘, das vom Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ und dem ‚Runden Tisch für Toleranz und Verständigung in Dorstfeld‘ ins Leben gerufen wurde und das Gespräch anhand von Impulsvorträgen über Rechtsextremismus und Gegenstrategien im Stadtteil anregen möchte.

Die Veranstaltenden behalten sich vor auch im digitalen Raum, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Jedes Jahr veröffentlicht die Fach- und Netzwerkstelle Quartiersdemokraten das Magazin »Dorstfeld in Bewegung«, welches über zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld berichtet. Mit dem Format eines Stadtteilmagazins wird eine Plattform angeboten, die das zivilgesellschaftliche Engagement in Dorstfeld sichtbar macht und über die praktische Arbeit des Projekts Quartiersdemokraten informiert. Das Magazin »Dorstfeld in Bewegung« richtet sich damit an alle Personen, die sich für die Situation in Dorstfeld interessieren und mehr über das Engagement vor Ort erfahren möchten. 

In der dritten Ausgabe des Magazins findet sich daher ein Rückblick auf das Jahr 2020, welches vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie ein Jahr mit großen Herausforderungen war. Trotz der pandemiebedingten Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen waren viele Engagierte aus Dorstfeld aber trotzdem aktiv. Darüber hinaus finden sich Interviews mit Engagierten, beispielsweise mit Patrick Arnold der LAG Fanprojekte NRW, der mit uns über Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung in Sportvereinen gesprochen hat. Daneben werden ein Blick auf die Entwicklungen der lokalen rechtsextremen Szene geworfen und rechtsextreme Vorfälle in Dorstfeld im Jahr 2020 dokumentiert. Die Erziehungswissenschaftlerin Tina Leber hat uns ein Interview über rechte Erziehungsideale gegeben, die Rubrik »Im Blickwinkel« thematisiert dieses Mal Verschwörungsmythen und den Umgang mit solchen Erzählungen. Der neue Sonderbeauftragte für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, Manfred Kossack sowie die neue Antidiskriminierungsberatung bei Antisemitismus und Rassismus in Dortmund stellen sich ebenso im Magazin vor. Insgesamt bietet das Magazin somit eine spannende Rückschau auf das Jahr 2020 in Dorstfeld und legt dabei den Fokus auf diejenigen, die den Stadtteil mitgestalten wollen.

Das Magazin wird in Kürze an vielen Orten in Dorstfeld ausliegen und kann dort kostenlos mitgenommen werden. Zudem kann es hier als pdf-Datei runtergeladen werden. Auf Anfrage versenden wir auch gerne Exemplare des Magazins.

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Am 13. April wird die nächste digitale Veranstaltung im Rahmen des Formats »Dorstfeld im Gespräch« stattfinden. Unter dem Titel „Rassismus – war da was?“ wird Anne Broden einen Vortrag halten.

Für eine sichere und übersichtliche Planung ist eine Anmeldung per E-Mail mit Vor- und Nachnamen und ggf. einer Angabe der Institution notwendig. Anmeldungen nehmen wir gerne über kontakt@quartiersdemokraten.de entgegen. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie dann gesondert per E-Mail. Alle weiteren Informationen finden Sie untenstehend.

Dorstfeld im Gespräch: Rassismus – war da was?

Vortrag und Diskussion mit Anne Broden I Facebook-Event

13. April 2021, 18:00 Uhr als Videokonferenz

Was ist eigentlich Rassismus und wie unterscheidet er sich von Rechtsextremismus oder Antisemitismus? Wie sieht der alltägliche, „normale“ Rassismus aus – jenseits von Terroranschlägen wie in Hanau oder Halle? Sind es schlecht gebildete oder moralisch fragwürdige Menschen, die rassistisch handeln? Oder sind vielleicht gesellschaftliche Diskussionen in Politik und Medien, problematische Institutionen, Gesetze und Routinen wichtige Faktoren, die Rassismus befeuern oder aber vermindern können? Und wie können wir als Individuen oder in kleinen Gruppen angemessen reagieren – im Familienkreis, in der Straßenbahn, am Arbeitsplatz?

All diesen Fragen werden wir gemeinsam mit Anne Broden im Rahmen von »Dorstfeld im Gespräch« diskutieren. Sie leitete 17 Jahre das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW – kurz IDA-NRW – und ist seit 2017 freiberuflich in der Erwachsenenbildung zu den Themen Rechtsextremismusprävention, Rassismus- und Antisemitismuskritik tätig.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsformats ‚Dorstfeld im Gespräch‘, das vom Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ und dem ‚Runden Tisch für Toleranz und Verständigung in Dorstfeld‘ ins Leben gerufen wurde und das Gespräch anhand von Impulsvorträgen über Rechtsextremismus und Gegenstrategien im Stadtteil anregen möchte.

Die Veranstaltenden behalten sich vor auch im digitalen Raum, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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In diesem Jahr jährt sich das Erinnern und Gedenken an die Novemberpogrome zum 82. Mal. Für ein gemeinsames Gedenken in Dorstfeld hat das Projekt Quartiersdemokraten auch in diesem Jahr am 09. November eine Veranstaltung organisiert. Damit wurde nicht nur an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen erinnert, sondern auch ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus gesetzt. Die Covid-19 Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen betrafen auch die jährliche Gedenkveranstaltung. Daher fand das Gedenken im kleinen Kreis statt, um die Gesundheit aller Beteiligten gewährleisten zu können. Der Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V. wollte als Veranstalter trotzdem ein würdevolles Erinnern im Rahmen einer Kranzniederlegung am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in Dorstfeld ermöglichen. In der Vergangenheit wurde die Gedenkveranstaltung in Dorstfeld von vielen Dortmunder Bürger*innen besucht und als wichtiger Teil des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus wahrgenommen. Bedauerlicherweise waren ein gemeinsames Beisammenstehen und Gedenken nicht möglich.

Ralf Stoltze, Bezirksbürgermeister Innenstadt-West, eröffnete die Zusammenkunft und wies auf die besondere Situation hin. Ihm folgte eine Rede vom Oberbürgermeister Thomas Westphal. Er machte deutlich, dass die antisemitischen Angriffe von 1938 die systematische Verfolgung von Jüdinnen und Juden markierten. Das Begreifen der grausamen Verbrechen durch die Nationalsozialisten sei schwer. Er betonte, dass ihm die Stolpersteine dabei helfen, die Erinnerung an die Opfer der Pogromnacht wachzuhalten. „Stolpersteine helfen beim Begreifen individueller Schicksale“, so Westphal.

„Demokratie ist kein Selbstverständnis“

Rabbiner Baruch Babaev der jüdischen Gemeinde in Dortmund berichtete von einem Überlebenden aus der Gemeinde, der die schrecklichen Ereignisse der Pogromnacht selbst miterlebt hatte. Ebenso plädierte er für einen mahnenden Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Die aktuellen Anti-Corona-Demonstrationen zeigen, wie anschlussfähig antisemitische Verschwörungserzählungen sind – Antisemitismus ist eben nicht nur zentral für den Rechtsextremismus, sondern auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. „Demokratie ist ein Geschenk, das die Menschen nicht mehr zu schätzen wissen“ mahnt der Rabbiner. Nach seiner Rede sprach der Kantor der jüdischen Gemeinde ein Trauergebet zum Gedenken an die Toten.

Dortmunder Schulen beteiligten sich am stillen Gedenken

In den vorherigen Jahren gab es immer ein Begleitprogramm zur regulären Gedenkstunde von Dortmunder Schulen. In diesem Jahr wurde aufgrund der Covid-19 Pandemie darauf verzichtet. Trotzdem haben sich viele Dortmunder Schulen im Vorfeld auf das gemeinsame Erinnern vorbereitet. So haben sich Schüler*innen der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dorstfeld unterschiedliche Redebeiträge zum Thema Antisemitismus überlegt. Auch die Jugendgruppe „TARA- Teens against racism and antisemitism“ hat sich im Vorfeld mit Unterstützung des Projekts Quartiersdemokraten auf das Gedenken vorbereitet. Der achte Jahrgang der Wilhelm-Busch-Realschule in Dorstfeld besuchte vor der Kranzniederlegung das jüdische Mahnmal. Schüler*innen stellten dem Projekt Quartiersdemokraten Fragen zum Thema Engagement und Erinnerungskultur für ihren Beitrag in der Schülerzeitung.

Um die inhaltliche Stoßrichtung der Veranstaltung zu visualisieren wurden – wie im letzten Jahr – wieder große Banner mit der Aufschrift ‚Gemeinsam gegen Antisemitismus‘ aufgehangen. Diese transportierten nicht nur eine Botschaft, sondern wurden auch gezielt vor bekannte Wohnhäuser von Neonazis gehängt, um Störversuche zu unterbinden – die in diesem Jahr glücklicherweise ausblieben.

Das Projekt Quartiersdemokraten bedankt sich trotz der Umstände bei allen Beteiligten, die ein würdevolles Gedenken ermöglicht und ein wichtiges Zeichen gegen Antisemitismus in Dorstfeld gesetzt haben.

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Die Veranstaltung zum Gedenken und in Erinnerung an die Opfer der Pogromnacht am 9. November vor dem jüdischen Mahnmal in Dorstfeld findet nicht öffentlich statt. Die steigenden Infektionszahlen durch die Covid19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen betreffen auch die Gedenkveranstaltung in Dorstfeld, die ein verantwortungsbewusstes Handeln erforderlich machen. „Nach langer und intensiver Diskussion sind wir zu dem finalen Entschluss gekommen, dass wir keine Personen einem erhöhten Risiko angesichts des dynamischen Infektionsgeschehen aussetzen möchten. Deswegen bedauern wir sehr, dass das öffentliche Gedenken kurzfristig abgesagt wird.“, so Ralf Stoltze, Bezirksbürgermeister Innenstadt-West. Die Gedenkveranstaltung wird jährlich durch das Projekt Quartiersdemokraten organisiert. Veranstalter ist der Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.

Karl-Walter Hollmann, Ehrenvorsitzender des Vereins: „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen aber nach enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger zum stillen Gedenken auf.“.

Kranzniederlegung am jüdischen Mahnmal im kleinen Kreis

Stattdessen wird es eine Kranzniederlegung am jüdischen Mahnmal mit dem Oberbürgermeister, Thomas Westphal sowie dem Rabbiner Baruch Babaev der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund in Dorstfeld geben. Der Bezirksbürgermeister, Ralf Stoltze und Mitglieder des Vereins zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V. werden anwesend sein, um an die Opfer der Pogromnacht von 1938 zu gedenken und ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Denn auch in Dortmund kam es zu organisierten antisemitischen Angriffen: Synagogen wurden in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Wohnungen und Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Die Pogrome markierten einen gewalttätigen Übergang zu der systematischen Verfolgung von jüdischen Menschen in Deutschland, die in der Shoah, der grausamen Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mündete. Die Erinnerung an die grausamen Ereignisse sollen wachgehalten werden. Die Mitarbeitenden des Projekts Quartiersdemokraten werden die kleine Gedenkveranstaltung daher dokumentarisch begleiten.

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Auch in diesem Jahr erinnern wir an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht vom 9. November 1938 und antisemitischer Gewalt.

9. November 2020 | 15.00 Uhr | Mahnmal Dorstfeld, Haltestelle Wittener Straße | Facebook-Event

In diesem Jahr jähren sich die nationalsozialistischen Novemberpogrome zum 82. Mal. Am 9. November 1938 kam es im ganzen Land zu organisierten antisemitischen Angriffen: Synagogen wurden in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Wohnungen und Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Rund 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Folge in Konzentrationslager verschleppt. Auch in Dortmund wurden Synagogen zerstört. Die Pogrome markierten einen gewalttätigen Übergang zu der systematischen Verfolgung von jüdischen Menschen in Deutschland, die in der Shoah, der grausamen Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mündete.

Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft weiterhin präsent. Regelmäßig kommt es zu Beleidigungen und Angriffen gegen Jüdinnen und Juden, die dazu führen, dass jüdisches Leben in Deutschland weiterhin gefährdet ist. Um an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen zu gedenken und ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus zu setzen, wird auch in diesem Jahr wieder eine Gedenkstunde mit Rede- und Kulturbeiträgen am Mahnmal für die ehemalige Synagoge in Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Gemeinsam möchten wir zeigen, dass wir Verantwortung dafür tragen, dass diese schrecklichen Ereignisse nie wieder passieren und Antisemitismus auch heute in Dortmund keinen Platz haben darf.

Gedenken in Zeiten der COVID-19-Pandemie

In den letzten Jahren haben wir immer ein Begleitprogramm zum Thema Antisemitismus und Nationalsozialismus erstellt und auch Dortmunder Schulen haben sich zahlreich an der Gedenkveranstaltungen mit eigenen Projekten beteiligt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie und zur Gewährleistung der Gesundheit aller Beteiligten werden wir in diesem Jahr auf das Begleitprogramm verzichten.

Während der gesamten Versammlung ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung Pflicht. Es gilt ein Abstandsgebot von 1,5 Metern, welches mit Hilfe von Markierungen eingehalten wird. Bei Erkältungs- oder Corona spezifischer Symptomatik sowie bei Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, ist eine Teilnahme ausgeschlossen. 

Veranstalter: Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Unsere Veranstaltungsreihe »Dorstfeld im Gespräch« findet wieder im Präsenzformat statt!

Rechtsextremismus als Herausforderung
für Sportvereine

mit Patrick Arnold (LAG Fanprojekte NRW e.V.) und Gundolf Walaschewski (Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen) |Facebook-Event

8. September 2020, 18.30 Uhr in der Gymnastikhalle des SV Eintracht Dorstfeld, Am Wasserfall 26, 44149 Dortmund (Zugang ist über die Schulhöfe der Fine-Frau-Grundschule und der Martin-Luther-King-Gesamtschule möglich)

(Sport)vereine sind ein wesentliches Element von Zivilgesellschaft und leisten ein wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration – so auch in Dorstfeld. Doch zugleich sehen sich Sportvereine auch immer wieder mit Rechtsextremen konfrontiert, sei es als Mitglieder, durch Unterwanderungsversuche oder aber auch als Zuschauer*innen bei Sportveranstaltungen. Neben der Frage, wie politisch Sportvereine sein können und müssen stellt sich die praktische Herausforderung mit dem Umgang mit Rechtsextremismus. Welche Strategien und präventiven Maßnahmen können Sportvereine hier verfolgen, was hat sich als hilfreich erwiesen? Und welche Rolle kommt Vereinen in der Bekämpfung des Rechtsextremismus sowie diskriminierender Haltungen zu?

Diese und weitere Fragen wollen wir zusammen mit Patrick Arnold (Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW e.V. ) und Gundolf Walaschewski (Präsident des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen) im Rahmen von »Dorstfeld im Gespräch« diskutieren.

Wichtig: Aufgrund der Begrenzung von Teilnehmenden ist eine vorherige Anmeldung mit Namen und ggf. Institution per Mail unter: kontakt@quartiersdemokraten.de notwendig.

Vor Ort gelten die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen. Für das Betreten der Halle ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verpflichtend.

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsformats »Dorstfeld im Gespräch«, das vom Projekt Quartiersdemokraten und dem Runden Tisch für Toleranz und Verständigung in Dorstfeld ins Leben gerufen wurde und das Gespräch anhand von Impulsvorträgen über Rechtsextremismus und Gegenstrategien im Stadtteil anregen möchte.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Im Juni haben wir die erste Folge unseres Quartiersdemokraten-Podcast veröffentlicht, um damit ein Format anzubieten, mit dem auch während der Covid19-Pandemie Gespräche und ein Austausch ohne direkten Kontakt ermöglicht werden können. In der zweiten Folge unseres Podcasts widmen wir uns dem Thema Rassismus. Denn nach dem gewaltsamen Tod des schwarzen Amerikaners George Floyd durch einen Polizisten, haben in den vergangenen Wochen viele Menschen gegen Rassismus protestiert, so auch in Dortmund. Für unseren Podcast haben wir dazu mit der Gruppe »Teens against Racism & Antisemitism«, kurz: TARA gesprochen.

TARA ist eine Gruppe von Schüler*innen aus Dorstfeld, die sich im Stadtteil gegen Rassismus und Antisemitismus engagieren. So beteiligten sie sich beispielsweise an den Demokratie-Festivals oder an die Erinnerung für die Opfer der Pogromnacht in Dorstfeld. In dem Podcast erzählen die Jugendlichen über ihre Erfahrungen mit Rassimus und Rechtsextremismus und erklären, was aus ihrer Sicht gegen Rassismus getan werden kann. Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Quartiersdemokraten · Quartiersdemokraten-Podcast Folge #2: Teens against Racisms & Antisemitism

Text: »Im Blickwinkel: Rassismus« aus der zweiten Ausgabe unseres Magazins »Dorstfeld in Bewegung«: https://quartiersdemokraten.de/im-blickwinkel-rassismus/

Instagram-Account von TARA: https://www.instagram.com/tara_dortmund/

Text der Dortmunder Schülerin A.J.:

Englisch:

We are living in the 21th century, the era of freedom, technology and progress and yet we find ourselves following the same patterns of our past. Our generation is the one that grew up without the terror of war and yet if feels like we find ourselves in the midst of one of the greatest wars, a war against humanity. It is our moral obligation, nay, our duty to bring this reign of terror to an end. We are one people, we are brothers and sisters, we are one big family. So, let us be united, let us hold hands and built one strong community. A community where every human being is tolerated and accepted regardless of colour, race, ethnic background, gender, religion or any other form of stigmatism that has been imposed on us by individuals of this society. I expected the 21th century to be a century of freedom, equality and justice for every single person on this planet. I believed the 21th century to be a new chapter for mankind but apparently, I have been deceived. What I expect from us is to live up to these expectations. Let us make our century worth living and celebrating. Let us be remembered for betterment, no, the advancement of humankind and once and for all abandon the climate of hate that has been infiltrating our world. This is what our predecessors taught, this is what they fought for, this is what they wanted.

Deutsche Übersetzung:

Wir leben im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Freiheit, der Technologie und des Fortschritts, und dennoch folgen wir den gleichen Mustern wie in unserer Vergangenheit. Unsere Generation ist ohne die Schrecken des Krieges aufgewachsen, und doch haben wir das Gefühl, dass wir uns inmitten einem der größten Kriege befinden, einem Krieg gegen die Menschheit. Es ist unsere moralische Verpflichtung, nein, unsere Pflicht, dieser Schreckensherrschaft ein Ende zu setzen. Wir sind eine Menschheit wir sind Brüder und Schwestern, wir sind eine große Familie. Lasst uns also vereint sein, lasst uns an den Händen halten und eine starke Gemeinschaft aufbauen. Eine Gemeinschaft, in der jedes menschliche Wesen toleriert und akzeptiert wird, unabhängig von Hautfarbe, »Rasse«, ethnischem Hintergrund, Geschlecht, Religion oder jeder anderen Form von Stigmatismus, die uns von Teilen dieser Gesellschaft auferlegt wurde. Ich habe erwartet, dass das 21. Jahrhundert ein Jahrhundert der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit für jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten sein wird. Ich dachte, dass das 21. Jahrhundert ein neues Kapitel für die Menschheit sein würde, aber offenbar habe ich mich getäuscht. Was ich von uns erwarte, ist, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Lasst uns unser Jahrhundert lebens- und feierwürdig machen. Lasst uns für Verbesserung, nein, für den Fortschritt der Menschheit in Erinnerung bleiben und das Klima des Hasses, das in unsere Welt eingedrungen ist, ein für alle Mal aufgeben. Das ist es, was unsere Vorgänger gelehrt haben, das ist es, wofür sie gekämpft haben, das ist es, was sie wollten.

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Die Covid19-Pandemie betrifft die ganze Gesellschaft und schränkt das alltägliche Leben in vielen Bereichen ein – so auch die Arbeit des Projekts Quartiersdemokraten. Die pandemiebedingten Beschränkungen nehmen auch Einfluss auf die Möglichkeiten des zivilgesellschaftlichen Engagements in Dorstfeld. Mit dem Quartiersdemokraten-Podcast bietet das Projekt ein Format an, mit dem Gespräche und ein Austausch ohne direkten Kontakt ermöglicht werden können. Wir fragen nach, wie die Menschen in Dorstfeld mit der Situation umgehen und was sich im Stadtteil bewegt.

Die erste Folge des Podcasts widmet sich dem Vorhaben eines Bürgerhauses für Dorstfeld: In Dorstfeld fehlt es an einem Treffpunkt für Kulturveranstaltungen und zivilgesellschaftlichem Austausch. Doch das soll sich trotz der aktuellen Lage ab dem Jahr 2021 ändern – auf dem Gelände der alten Waschkaue der ehemaligen Zeche 2/3 in Oberdorstfeld entsteht das neue Bürgerhaus „Pulsschlag“. Für den Podcast haben wir mit Olaf Meyer, dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Dorstfelder Vereine (IDV) und Ralf Stoltze, dem Bezirksbürgermeister Innenstadt-West über die Planung des Bürgerhauses und den Umgang mit den Arbeiten während der Pandemie gesprochen.

Der Podcast über zivilgesellschaftliches Engagement in Dortmund-Dorstfeld – organisiert vom Projekt Quartiersdemokraten. Wir berichten über aktuelle Aktionen und Projekte in Dorstfeld während der Corona-Pandemie und fragen nach, was die Menschen im Stadtteil bewegt. Ihr habt spannende Themen oder möchtet Teil unseres Podcasts werden? Schreibt uns einfach über Twitter, Instagram oder über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf euch!

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Aufgrund der Covid19-Pandemie werden wir unsere geplante Veranstaltung am 23. Juni 2020 online anbieten. Der Vortrag als Videokonferenz von 18:30 bis 20:00 Uhr stattfinden.

Für eine sichere und übersichtliche Planung ist eine Anmeldung per E-Mail mit Vor- und Nachnamen, ggf. einer Angabe der Institution sowie dem Einverständnis einer Teilnahme mit Kamerabild an der Videokonferenz notwendig. Anmeldungen nehmen werden über die Adresse kontakt@quartiersdemokraten.de entgegen genommen. Den Link zur Teilnahme sowie weitere Informationen erhalten Sie dann gesondert per E-Mail.

Erziehung mit Haken. Familienbilder als Teil politischer Ideologie

Vortrag und Diskussion mit Tina Leber | Facebook-Event

23. Juni 2020, 18.30 Uhr als Videokonferenz

Das Familienleben extrem rechter Akteur*innen ist oftmals nicht offen einsehbar. Haltungen und Erziehungsvorstellungen wirken sich jedoch direkt auf die Kinder und deren Verhalten in öffentlichen Einrichtungen aus. Geschlechterbilder spielen dabei eine prägnante Rolle. Gleichzeitig treten rechte Eltern zum Teil offen mit ihren Positionen auf und versuchen, Diskurse zu beeinflussen. Erziehungsratgeber oder Posts in Sozialen Medien zielen darauf ab, das Thema politisch nutzbar zu machen und eine Brücke zu schlagen zu unterschiedlichen Feldern rechter Mobilisierung. All dies stellt nicht nur eine Herausforderung für pädagogische Institutionen und ihre Mitarbeiter*innen dar, sondern betrifft gesellschaftliche Werte im Ganzen. Der Vortrag soll über rechte Erziehung und Geschlechterbilder informieren, um danach über Gegenstrategien im Alltag zu diskutieren.

Die Referentin Tina Leber ist Erziehungswissenschaftlerin und Sexualpädagogin. Sie beschäftigt sich mit Kindererziehung und Familienbildern im Rechtsextremismus.

Die Veranstaltenden behalten sich vor auch im digitalen Raum, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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