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400 Menschen gedenken der Opfer der Pogromnacht in Dorstfeld

Am 8. November fand in Dorstfeld das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht und antisemitischer Gewalt statt. Veranstaltet wurde die Kundgebung in diesem Jahr von dem Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ sowie dem ‚Verein zu Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.‘ Neben dem Gedenken an die Opfer von damals sollte auch ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus gesetzt werden.

Bereits ab 14 Uhr konnten sich BesucherInnen auf dem Wilhelmplatz an unterschiedlichen Informationsständen und Austellungen über die Arbeit zu den Themen Gedenken, Nationalsozialismus und Antisemitismus von Dortmunder Schulen und Organisationen austauschen und informieren. In insgesamt zwölf Zelten präsentierten sich hier die Martin-Luther-King-Gesamtschule, die Anne-Frank-Gesamtschule, die Emscherschule Aplerbeck, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium, das Westfalenkolleg, das Respekt-Büro des Jugendamts Dortmund, der Jugendring Dortmund, die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Back Up, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Nils Oskamp (Schulpate des Reindoldus und Schiller-Gymnasium), der CVJM Dortmund e.V. sowie das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘. Auf anschauliche Weise wurde hier gezeigt, dass sich viele Dortmunder Jugendliche auf vielfältigen Wegen für eine Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen einsetzen.

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Vortrag: Antisemitismus – Geschichte und Gegenwart

Am 8. November findet wie jedes Jahr das Gedenken am Mahnmal in Dortmund-Dorstfeld an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht  statt. In diesem Kontext organisiert das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ am 6. November 2018 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Antisemitismusforscher Marc Schwietring, um einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit aktuellem Antisemtismus zu leisten.

Antisemitismus – Geschichte und Gegenwart

Antisemitische Einstellungen, Äußerungen oder Handlungen werden meist mit dem Nationalsozialismus oder heutzutage mit Neonazis assoziiert. Doch wenn auch die Shoah, die Verfolgung und Vernichtung der europäischen JüdInnen, den schrecklichen Höhepunkt in der langen Geschichte des Antisemitismus darstellt und der heutige Rechtsextremismus unentrennbar mit dem antijüdischen Hass verbunden ist, findet sich der Antisemitismus in allen Teilen der Bevölkerung wieder, in linken Spektren, unter IslamistInnen, aber auch und gerade in der ‚Mitte‘ der Gesellschaft.

Dies soll ein Blick zurück in die jüngere Geschichte der bundesdeutschen Demokratie nach 1945 zeigen. Wie konnte der Antisemitismus nach Auschwitz fortbestehen? Welche verschiedenen Artikulationsformen gibt es, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Wie wurde darauf reagiert? Erleben wir gegenwärtig einen neuen, gefährlichen Höhepunkt des Antisemitismus in Deutschland, durch Zunahme von Gewalttaten, antisemitische Demonstrationen in Dresden, Berlin-Neukölln und Dortmund-Dorstfeld und eine antisemitisch auftretende Partei im Bundestag? Welche Konsequenzen sind heute aus dem 9.11.1938 zu ziehen?

Marc Schwietring ist Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter an der FU Berlin und war Wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Universitäten mit den Schwerpunkten Rechtsextremismus- und Antisemitismusforschung. Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. Gegenwärtig promoviert er zum Thema NSU-Prozess vor dem OLG München.

06. November 2018 | 18.30 Uhr | Pfarrsaal der Gemeinde St. Barbara, Arminusstraße 12, 44149 Dortmund (Zugang über Teutoburger Straße)

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Gedenken zur Pogromnacht in Dorstfeld

Gedenken für die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht und antisemitischer Gewalt am 8. November 2018

In diesem Jahr jähren sich die nationalsozialistischen ‚Novemberpogrome‘ zum 80. Mal. Am 9. November 1938 kam es im ganzen Land zu organisierten antisemitischen Angriffen: Synagogen wurden in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Wohnungen und Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Rund 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Folge in Konzentrationslager verschleppt. Auch in Dortmund brannten Synagogen. Die Pogrome markierten einen gewalttätigen Übergang zu der systematischen Verfolgung von jüdischen Menschen in Deutschland, die in der Shoah, der grausamen Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mündete.

Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft jedoch weiterhin präsent. Regelmäßig kommt es zu Beleidigungen und Angriffen gegen Jüdinnen und Juden, die dazu führen, das jüdisches Leben in Deutschland weiterhin gefährdet ist.

Um den Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen zu gedenken und ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus zu setzen, wird auch in diesem Jahr wieder am 8. November eine Gedenkstunde mit Rede- und Kulturbeiträgen am Mahnmal für die ehemalige Synagoge in Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Begleitet wird die Kundgebung von einem Rahmenprogramm auf dem Wilhelmplatz, bei dem Dortmunder Schulen und Organisationen ihre Arbeit zu den Themen Nationalsozialismus, Gedenken und Antisemitismus vorstellen und zum Austausch einladen.

Gemeinsam möchten wir zeigen, dass wir Verantwortung dafür tragen, dass diese schrecklichen Ereignisse nie wieder passieren und Antisemitismus auch heute in Dortmund keinen Platz haben darf. Setzen Sie daher mit uns ein deutliches Zeichen in Dorstfeld.

8. November 2018 | 14.00 Uhr | Mahnmal Dorstfeld, Haltestelle Wittener Straße. Beginn der Gedenkstunde ab 15 Uhr.

Veranstalter: Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.

NEONAZI-AUFMARSCH IN DORSTFELD UND MARTEN

Die Demonstrationen der Neonazis von 21.09.2018 haben bundesweite Empörung ausgelöst. Offen ausgelebeter Antisemtismus und das Zünden von Pyrotechnik lieferten schockierende Bilder und Videos. Mit diesem Text möchten wir nicht nur von aktuellen Ereignissen berichten, sondern den Aufmarsch der Neonazis analysieren und einordnen.

Am 15. September feierte die Dorstfelder Zivilgesellschaft ein Fest unter dem Motto „44149 Platz für Vielfalt“ auf dem Wilhelmplatz. Neonazis haben dieses Fest zunächst beobachtend begleitet, störten es aber aktiv zu Beginn der politischen Talkrunde, bei der u.a. der Oberbürgermeister, Ullrich Sierau, teilgenommen hat. Die Einsatzkräfte reagierten zügig auf die Störungen der Neonazis und nahmen an diesem Tag 9 Personen der rechtsextremen Szene in Gewahrsam und haben 5 Strafanzeigen gestellt. Die Störung war keine Überraschung , weil es sich um eine gewollte Eskalation, die durch Neonazis angekündigt und damit absehbar war.

Als Reaktion auf die Ereignisse bei dem Fest wurden am darauffolgenden Freitag rechtsextreme Demonstrationen „gegen Polizeischikanen und Polizeiwillkür“ in Dorstfeld und Marten veranstaltet, um sich als Opfer von polizeilichen Repressionen zu inszenieren. Kein neues Phänomen in Dortmund – immer wieder veranstalten Neonazis nach staatlichen Repressionsmaßnahmen Demonstrationen und Kundgebungen gegen angebliche Willkür der Polizei – so zum Beispiel an Heiligabend im Jahr 2016, nachdem in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz eine polizeiliche Dauerpräsenz als Reaktion auf den rechtsextremen Raumkampf eingerichtet wurde.

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PLATZ FÜR VIELFALT IN DORSTFELD

Unter dem Motto „44149 Platz für Vielfalt“ feierte die Dorstfelder Zivilgesellschaft am 15. September ein Straßen- und Familienfest auf dem Wilhelmplatz. Viele Teilnehmende aus Dorstfeld und aus dem ganzen Stadtgebiet haben ein deutliches Zeichen für ein demokratisches Miteinander gesetzt. Durch die Beteiligung vieler Dorstfelder Vereine, Verbände und Organsationen sowie städtischer Institutionen wurde den BesucherInnen ein vielfältiges Programm für die ganze Familie geboten. Auch das Projekt Quartiersdemokraten war mit einem eigenen Informationsstand am Fest beteiligt und kam mit vielen BesucherInnen ins Gespräch.

Das Fest startete mit einem Musikprogramm von Dorstfelder Schulen – so sorgten die Auftritte der Big Band des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums sowie des Kinderchors der Grundschulen für Begeisterung. Für Groß und Klein gab es unterschiedliche Aktionen wie zum Beispiel das Kunstprogramm „mit freundlichen Grüßen“ von Almut Rybarsch-Tarry, ein Mitmach-Zirkus, ein Streetkick des BVB-Fanprojekts sowie Schmink- und Malaktionen. Moderiert wurde das Programm von Martin Kaysh, der u.a. den Poetry Slam von WortLautRuhr und die Bandauftritte von Max im Parkhaus und King’s of Floyd ankündigte. Insgesamt haben 500 Personen das Fest besucht.

Neonazis versuchten erfolglos das Fest zu stören

Da der Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V. das Fest veranstaltete, wurde Neonazis der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Trotzdem ließen sie es sich nicht nehmen, das Fest und die unterschiedlichen Aktionen zu beobachten. Der Wilhelmplatz gilt als zentraler Aktionsraum der rechtsextremen Szene in Dorstfeld – so versuchen Neonazis immer wieder mit verschiedenen Aktionen wie beispielsweise Informationsständen der Partei „Die Rechte“ diesen Raum für sich zu beanspruchen. Die Dorstfelder Zivilgesellschaft besetzt den Wilhelmplatz aber immer wieder mit demokratischen Veranstaltungen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Dabei wird zivilgesellschaftliches Engagement von der extremen Rechten als Provokation und Angriff auf ihr Selbstverständnis begriffen. Insbesondere Personen, die sich öffentlich gegen Rechtsextremismus im Stadtteil engagieren, werden schnell zur Zielscheibe von Einschüchterungs- und Bedrohungsversuchen. Dorstfeld wird von den extremen Rechten gerne selbst als „Nazi-Kiez“ tituliert, so dass sie versuchen diesen Mythos aufrechtzuerhalten. So ist es kaum verwunderlich, dass sie am Samstag die politische Talkrunde mit dem mit dem Oberbürgermeister, Ullrich Sierau, Walter Kemper und zwei Vertreterinnen des Runden Tisches für Toleranz und Verständigung stören, die Polizei griff aber schnell und konsequent durch und konnte die Neonazis erfolgreich zurückdrängen. Die deutliche Haltung gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur im Stadtteil in der Podiumsdiskussion wurden mit lautem Beifall belohnt. Auf diese Weise konnte das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus gestärkt werden und es wurde mal wieder deutlich gemacht, dass der Wilhelmplatz kein Ort für Neonazis ist.

 

Handreichung zum Umgang mit rechtsextremer Propaganda an Schulen veröffentlicht

Was können wir tun, wenn Neonazis rechtsextreme Propaganda an Schulen verteilen?

Immer wieder passiert es, dass Neonazis Flyer oder Werbematerialien an Schulen verteilen, um damit Jugendliche und junge Heranwachsende anzusprechen. Auch in Dorstfeld und anderen Dortmunder Stadtteilen sind weiterführende Schulen häufig von solchen Verteilaktionen betroffen. Jüngst verteilten beispielsweise Dortmunder Neonazis eine ‚Schülerzeitung‘ der Partei ‚Die Rechte‘ an Dortmunder Schulen.

Es ist normal, dass LehrerInnen und SchülerInnen nicht sofort wissen, wie sie auf solche Situationen reagieren sollen, oft besteht hier auch Uneinigkeit über das Vorgehen. Das Projekt Quartiersdemokraten hat aus diesem Grund eine praxisorientierte Handreichung für Schulen herausgegeben, die helfen soll, einen Umgang mit rechtsextremen Verteilaktionen zu finden und Gegenstrategien zu entwickeln. In dieser werden rechtliche Grundlagen sowie rechtsextreme Strategien erläutert und konkrete Hinweise gegeben, welche Handlunsgmöglichkeiten vor, während und nach entsprechenden Verteilaktionen bestehen. Ebenso gibt sie einen Überblick zu Anlaufstellen in Dortmund, die beratend tätig werden können.

Schulen können die gedruckte Handreichung mit einer Angabe der gewünschten Stückzahl ab sofort bei uns anfordern. Ebenso stehen wir für Rückfragen und Beratungen zur Verfügung und können weitere AnsprechpartnerInnen vermitteln.

Die Handreichung kann hier als pdf-Datei runtergeladen werden.

Angstraum Dorstfeld? Diskussion um Strategien gegen den rechtsextremen Raumkampf

Spannende Podiumsdiskussion über zivilgesellschaftliche Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in Dorstfeld

Im August hat das Projekt ‚Quartierdemokraten‘ eine Sozialraumanalyse für den Stadtteil Dorstfeld unter dem Titel „Da müsste viel mehr ein Zeichen gesetzt werden, dass man so etwas nicht haben will“ veröffentlicht.  In der Studie wurden auf Basis von qualitativen Interviews mit 13 Personen aus dem Stadtteil  zivilgesellschaftliche Problem und Handlungsfelder analyisiert. Für die Vorstellung der Ergebnisse lud das Projekt am 6. September zur einer Diskussion unter dem Titel „Angstraum Dorstfeld“ in das CVJM e.V. in Dorstfeld ein.

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Sozialraumanalyse für den Stadtteil Dorstfeld veröffentlicht

Unter dem Titel „Da müsste viel mehr ein Zeichen gesetzt werden, dass man so etwas nicht haben will“ haben wir in einer 44-seitigen Broschüre die Ergebnisse unserer Sozialraumanalyse für den Dortmunder Stadtteil Dorstfeld veröffentlicht. Die Analyse hatte zum Ziel, zivilgesellschaftliche Problem- und Handlungsfelder für den Stadtteil Dorstfeld zu identifizieren.

Dafür haben wir im Zeitraum von November 2017 bis März 2018 Interviews mit 13 Personen aus dem Stadtteil geführt und sie nach ihren Wahrnehmungen zu Rechtsextremismus in Dorstfeld befragt. Zusätzlich wurde noch ein Online-Fragebogen eingesetzt. Die mit diesen Methoden erhobenen Daten wurden wissenschaftlich ausgewertet und danach in mehrere Problem- und Handlungsfelder übertragen. Zwar erhebt die Analyse keinen repräsentativen Anspruch, trotzdem haben wir durch konkrete Maßnahmenvorschläge versucht, Impulse für zivilgesellschaftliches Engagement in Dorstfeld zu geben. Die Broschüre soll daher auch für zivilgesellschaftliche AkteurInnen und interessierte Personen als Informationsgrundlage zur Situation im Stadtteil dienen.

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Dorstfelder Zivilgesellschaft feiert Demokratiefest

Vom 12. bis zum 14. April fand auf dem Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld das Demokratiefest „Vielfalt lieben, Dorstfeld leben“ statt. Anlass war der Wunsch von zivilgesellschaftlichen AkteurInnen aus Dorstfeld, dem am 14. April stattfindenden Neonaziaufmarsch in Dortmund bereits zuvor das Bild eines vielfältigen Stadtteils entgegenzuhalten und auf diese Weise den Wilhelmplatz zu einem Ort der demokratischen Kultur zu verwandeln. Möglich wurde das breite Programm des Festes durch die Beteiligung vieler Dorstfelder und Dortmunder Vereine, Verbände und Initiativen. Unterstützt wurden die OrganisatorInnen, durch das Projekt „Quartiersdemokraten“, welches die unterschiedlichen AkteurInnen vernetzte und in der Vorbereitung beraten hat. Ebenso hat das Projekt die unterschiedlichen Programmpunkte koordiniert.

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Festival: Vielfalt lieben, Dorstfeld leben!

Vom 12. – 14. April findet auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld das Demokratie-Festival Vielfalt lieben, Dorstfeld leben statt. An diesen Tagen erwartet die BesucherInnen ein buntes Programm mit unterschiedlichen Aktionen statt. Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen gesorgt. Organisiert wird das Festival vom Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e. V. und dem Projekt Quartiersdemokraten. Unterstützt wird das Programm durch viele ehrenamtliche Organisationen, Bündnissen und Initiativen. Gemeinsam wollen wir in Dorstfeld ein Zeichen für Vielfalt und gegen Menschenfeindlichkeit setzen!

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