Heute (15. Mai) ist der digitale Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung. Zu diesem Anlass finden zahlreiche Diskussionsrunden und Veranstaltungen im Netz statt, die vor allem dem Zusammenhang von Verschwörungsideologie und Antisemitismus thematisieren. Insbesondere im Zuge der Covid-19-Pandemie verbreieten sich unterschiedliche Verschwörungstheorien, die nicht selten auch eine antisemitische Komponente haben. Um einen kleinen Beitrag zu dem Aktionstag zu leisten, veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Text, den wir für die Rubrik „Im Blickwinkel“ der ersten Ausgabe unseres Magazins „Dorstfeld in Bewegung“ verfasst haben. In dem Text erklären wir, was Antisemitismus bedeutet und welche Rolle er im Rechtsextremismus spielt. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

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Auch in diesem Jahr werden wir zusammen mit dem ‚Runden Tisch für Toleranz und Verständigung Dorstfeld‘ wieder einmal pro Quartal zu unserer Veranstaltungsreige ‚Dorstfeld im Gespräch‘ einladen. Das Veranstaltungsformat wurde 2019  entwickelt und hat zum Ziel, über das Thema Rechtsextremismus im Stadtteil mit DorstfelderInnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu diskutieren, welche Gegenstrategien hilfreich sein können. Im ersten Halbjahr 2020 werden im März und im Juni folgende Veranstaltungen stattfinden:

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Auch in diesem Jahr hat das Projekt Quartiersdemokraten wieder eine Ausgabe des Magazins »Dorstfeld in Bewegung« veröffentlicht, welches über zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld berichtet. Mit dem Format eines Stadtteilmagazins soll eine Plattform angeboten werden, die das Engagement der Dorstfelder Zivilgesellschaft transparent und sichtbar macht und damit auch stärken soll. Das Magazin »Dorstfeld in Bewegung« richtet sich damit an alle Personen, die sich für die Situation in Dorstfeld interessieren und mehr über das Engagement vor Ort erfahren möchten. 

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In Kooperation mit dem Jugendring Dortmund veranstalten wir am 3. Dezember einen Vortrag mit der Journalisten Erika Rosenberg an, Sie wird die Lebensgeschichte des Diplomaten Carl Lutz vorstellen, der während des Nationalsozialismus 60.000 Jüdinnen und Juden vor den Vernichtungslagern bewahrte. 

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In diesem Jahr jährt sich die nationalsozialistische Pogromnacht zum 81. Mal. Um hieran zu erinnern, hatte das Projekt Quartiersdemokraten auch in diesem Jahr am 8. November wieder eine Gedenkveranstaltung in Dorstfeld organisiert, die von mehreren Hundert Menschen besucht wurde.

Die Gedenkveranstaltung, die am Mahnmal für die ehemalige Synagoge stattfindet sollte zum einen an die Opfer der Pogromnacht erinnern und zum anderen ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus setzen. Auch dieses Mal konnten sich BesucherInnen wieder zuvor auf dem Wilhelmplatz mehrere Informationsstände von unterschiedlichen Dortmunder Schulen und Organisationen anschauen. In Pavillons präsentierten hier das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘, der Jugendring Dortmund, die Beratungsstelle Back Up, das Respekt-Büro des Jugendamts Dortmund, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, die Emscherschule Aplerbeck, das Reinoldus- und Schiller Gymnasium sowie die Anne-Frank-Gesamtschule ihre Arbeit und Projekte gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus.

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Aktuell demonstrieren jeden Montag in der Dortmunder Nordstadt Neonazis. Anlass hierfür ist die Übermalung des ‚Nazi-Kiez‘ Graffitis in der Emscherstraße in Dorstfeld sowie die hieraus resultierende Bewachung der neugestalteten Wand durch die Dortmunder Polizei. Die Aufmärsche stellen ein Bedrohungspotenzial für die migrantisch geprägte AnwohnerInnenschaft der Nordstadt dar, zudem skandierten die Neonazis auf den bisherigen Aufmärschen mehrfach antisemitische Parolen. Das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ sowie andere AkteurInnen forderten aus diesem Grund mehrmals ein deutliches Signal der Dortmunder Zivilgesellschaft, die Nordstadt mit den rechtsextremen Aufmärschen nicht alleine zu lassen. Wir freuen uns daher, dass sich nun mehrere zivilgesellschaftliche Bündnisse dazu entschlossen haben, gemeinsam gegen den kommenden Neonazi-Aufmarsch am 14. Oktober aktiv zu werden und unterstützen dieses Anliegen. Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf hierzu:

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Auch in diesem Jahr werden wir wieder an die Opfer der Pogromnacht in Dorstfeld erinnern und uns zusätzlich in einem Veranstaltungsprogramm mit Antisemitismus und jüdischen Leben auseinandersetzen.

8. November 2019 | 14.00 Uhr | Jüdisches Mahnmal Dorstfeld, Haltestelle Wittener Straße. Beginn der Gedenkstunde ab 15 Uhr. | Facebook-Event

In diesem Jahr jähren sich die nationalsozialistischen ‚Novemberpogrome‘ zum 81. Mal. Am 9. November 1938 kam es im ganzen Land zu organisierten antisemitischen Angriffen: Synagogen wurden in Brand gesetzt, jüdische Einrichtungen, Wohnungen und Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Rund 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Folge in Konzentrationslager verschleppt. Auch in Dortmund brannten Synagogen. Die Pogrome markierten einen gewalttätigen Übergang zu der systematischen Verfolgung von jüdischen Menschen in Deutschland, die in der Shoah, der grausamen Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mündete. Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft jedoch weiterhin präsent. Regelmäßig kommt es zu Beleidigungen und Angriffen gegen Jüdinnen und Juden, die dazu führen, das jüdisches Leben in Deutschland weiterhin gefährdet ist.

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Viele DorstfelderInnen stören sich schon lange an den ‚Nazi-Kiez‘-Graffitis in der Emscherstraße, die auch stellvertretend für den rechtsextremen Raumkampf in Dorstfeld stehen. Dank einer gelungenen Kooperation zwischen dem zivilgesellschaftlichen ‚Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.‘, der auch das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ trägt und der Stadt Dortmund sowie der Polizei Dortmund konnten die Graffitis zusammen mit KünstlerInnen heute morgen (6. September 2019) entfernt und bunt übersprüht werden. 

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In diesem Jahr das  Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ das Veranstaltungsformat ‚Dorstfeld im Gespräch‘ entwickelt, das zum Ziel hat hat, über das Thema Rechtsextremismus im Stadtteil mit DorstfelderInnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu diskutieren, welche Gegenstrategien hilfreich sein können. Zusammenen mit dem ‚Runden Tisch für Toleranz und Verständigung Dorstfeld‘ haben wir hierzu im ersten Halbjahr drei Veranstaltungen organisiert, die auf großes Interesse gestossen sind. Daran möchten wir nun anknüpfen und laden am 17. September wieder zu einer Veranstaltung von ‚Dorstfeld im Gespräch‘ ein:

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In diesem Jahr feierte die Dorstfelder Zivilgesellschaft zum zweiten Mal das Demokratie-Festival „Vielfalt lieben – Dorstfeld leben“ auf dem zentralen Wilhelmplatz. Seine Premiere hatte das Fest im letzten Jahr vor dem Hintergrund des damaligen Neonazi-Aufmarsches ‚Europa Erwache‘, bei dem auf dem Wilhelmplatz ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt wurde und das Engagement für Demokratie in Dorstfeld und ganz Dortmund sichtbar gemacht wurde.  So war es auch dieses Jahr: Mit der breiten Beteiligung und Unterstützung von Dorstfelder und Dortmunder Vereinen, Verbänden und Bündnissen konnte den BesucherInnen am 4. und 5. Juli ein buntes und vielfältiges Programm geboten werden. Veranstaltet wurde das Demokratie-Festival durch den ‚Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dortmund-Dorstfeld e.V.‘, während das Projekt ‚Quartiersdemokraten‘ die zivilgesellschaftlichen AkteurInnen in der Umsetzung und Koordination der Programmpunkte unterstützt und beraten hatte.

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